Institutsmitglieder: Dr. Mike Wilde

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Dr. Mike Wilde
e-mail: m.wilde@bewegen.org

Meine Name ist Mike Wilde. Ich bin geboren (am 31.10.1970), aufgewachsen und wohnhaft in Hamburg. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn.

Mit 21 Jahren habe ich im Rahmen eines Lehramtstudiums begonnen Sport in Lüneburg zu studieren. Da mich das Sportstudium begeisterte und ich mich nicht für ein zweites Fach entscheiden konnte, habe ich nach zwei Semestern zum Diplom Studiengang Sportwissenschaft in Hamburg gewechselt. Dort habe ich mich besonders für die Praxis der Natursportarten und deren theoretische Reflexion interessiert. Mein Orientierungsseminar (POEST) besuchte ich bei Horst Tiwald. Von seiner Lehre angetan, habe ich auch während meines gesamten Studiums viele Veranstaltungen bei ihm besucht. Ansonsten habe ich versucht möglichst vielseitig zu studieren. Als Nebenfach belegte ich Psychologie. Dort studierte ich überwiegend in dem Bereich Entwicklungspsychologie.


In meiner Freizeit betrieb ich leistungssportlich Radrennsport und später Triathlon. In jedem Winter arbeitete ich als Skilanglauflehrer. Ich sammelte eine gewisse Erfahrung durch den Leistungssport und das Unterrichten.
Für diese Erfahrung konnte ich in der einschlägigen Literatur keine theoretische Entsprechung finden. Die Literatur die ich zu diesen Sportarten las, war fast ausschließlich trainingswissenschaftlich oder an der Vermittlung, der von außen zu beobachtenden Bewegungen, orientiert. Aus diesem, wie ich fand, Misstand erwuchs das Bedürfnis mich selbst theoretisch mit Fortbewegungssportarten auseinander zu setzen. Meine Diplomarbeit schrieb ich daraufhin über die von innen erleb- und erkennbaren Bewegungsunterschiede beim Laufen. Das von innen Erleben- und Erkennen-Können der Bewegungsunterschiede hielt und halte ich für einen Schlüssel zur Verbesserung der Laufökonomie und der Gesundheitspflege.


Zur Zeit beschäftige ich mich im Rahmen einer Dissertation mit dem Bewegungsforscher Max Thun-Hohenstein. Ich versuche seine Erkenntnisse darzulegen, sie um einige Aspekte zu erweitern, um ihre Gültigkeit in der Gegenwart aufzuzeigen und das Ganze am Beispiel des Skilanglaufen zu erläutern. Außerdem führe in an der Universität zum zweiten mal eine Lehrveranstaltung (Projekt) zur Organisation und Durchführung von Triathlon(groß)veranstaltungen durch.


In der letzten Zeit interessiere ich mich außerdem für die phylogenetische und ontogenetische Entwicklung des Sprechens und Denkens. Das beruht zum einen auf Untersuchungen die ich im Rahmen meiner Thun-Hohenstein-Forschung anstellte und zum anderen darauf, dass ich bei meinem Sohn beobachtet habe, dass sich das Sprechen und das Denken wie von Selbst zu entwickeln scheinen.

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