PD Dr. habil. Monika Roscher

Ästhetischer Genuss ist eine Sache tiefsten Begehrens. Deshalb jagen wir dem Gelingen unentwegt hinterher. In den Künsten scheint das Streben nach einer Steigerung der Leistung durch das Lehren der Techniken bedient zu werden. Nur was wäre, wenn die Kraft des Ästhetischen nicht Ergebnis, sondern Bedingung künstlerischer Praxis ist.

In den Künsten den ästhetischen Genuss aufzuspüren und eine Methode des Lehrens zu entwickeln, das bildet den Kern meiner Forschung. Praktisch untersuche ich es in den bildenden Künsten, dem Tanzen und Turnen. Kunst und Wissenschaft – das sind meine zwei Monster. Sie zu vereinen, das ist meine Aufgabe.

(Foto: M. Roscher)

„Kunst und Wissenschaft“